Die kulturpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion hat eine Vision

Foto: Dorothee Rietz

 

 

Markus Kompa, Rechtsanwalt für Medienrecht und Bundestagskandidat der NRW-Liste:

Die kulturpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Agnes Krumwiede, fällt schon länger durch eine eher emotional geprägte Annäherung an das Thema Urheberrecht auf. Mein persönliches Highlight war Agnes‘ Vorschlag, mit Opern gegen Gewalt vorzugehen.

Während es bei den Grünen durchaus Leute gibt, mit denen man sachlich über das jedenfalls im Internet „kaputte“ Urheberrecht diskutieren kann (etwa im oben verlinkten Video), hat sich die Agnes neulich selbst übertroffen. So hat sich Agnes für die Zeitschrift Musikwoche eine Vision des Jahres 2020 ausgemalt, die man wirklich mit eigenen Augen gelesen haben muss, um das zu glauben:

„Google gibt es im Jahre 2020 nicht mehr“

Diese neuerliche Agnes-Albernheit habe ich auf Telepolis kommentiert.

2 Kommentare

  1. 1

    Die Agnes redet zwar von 2020 und nicht von 2013. Das macht ihre Vision aber nicht weniger lächerlich.
    Solch ein Dünnpfiff erinnert mich doch stark an Prof. Frinks Prophezeiung: »I predict that within 100 years, computers will be twice as powerful, 10,000 times larger, and so expensive that only the five richest kings of Europe will own them.«
    http://www.criticalcommons.org/Members/ccManager/clips/simpsonss7e23muchapuaboutnothingfrinkiac7.mp4/view

  2. 2

    Danke, ist korrigiert! 🙂

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